Aktien Wien Schluss: Gewinne - Entspannung im USA-Iran-Konflikt stützt

dpa-AFX

09.01.2020 18:13

ATX

3.173,84 -24,49 -0,77%
Chart für: ATX

ERSTE GROUP BANK AG

34,780 -0,370 -1,05%
Chart für: ERSTE GROUP BANK AG

ZUMTOBEL GROUP AG

8,930 +0,200 +2,29%
Chart für: ZUMTOBEL GROUP AG

OMV AG

43,890 +0,250 +0,57%
Chart für: OMV AG

RAIFFEISEN BANK INTERNA...

22,050 -0,300 -1,34%
Chart für: RAIFFEISEN BANK INTERNAT. AG

Die Wiener Börse hat am Donnerstag mit Gewinnen geschlossen. Der ATX stieg um 0,26 Prozent auf 3203,32 Punkte, kam aber von seinem zu Mittag erreichten Hoch von mehr als 3224 Punkten zurück. Auch international zeigten sich Aktienmärkte im Plus. Es dominierte die Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Nach einem Raketenangriff der islamischen Republik auf US-Anlagen in Irak ließ sich Washington vorerst nicht zu einem militärischen Schlag hinreißen. Allerdings wollen die Vereinigten Staaten den Iran wirtschaftlich sanktionieren.

Konjunkturseitig rückten am Nachmittag die veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus den USA in den Mittelpunkt. Sie setzten jedoch keine merklichen Impulse. Die Zahl der Anträge sank vorige Woche um 9000 auf 214 000, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Analysten hatten im Mittel einen Rückgang auf 220 000 Erstanträge erwartet.

Vor allem die Aktien von österreichischer Banken waren am Donnerstag gut gesucht. Raiffeisen Bank International gingen mit plus 1,08 Prozent bei 22,54 Euro aus dem Handel. Die schwergewichteten Anteile der Erste Group gewannen 0,62 Prozent auf 34,21 Euro.

Angesichts des infolge der Spannungen zwischen Iran und den USA schwankenden Ölpreises rückten die Titel der OMV und Schoeller-Bleckmann (SBO) ins Blickfeld. Zuletzt gaben die Anteile 0,60 Prozent auf 50,12 Euro sowie 0,77 Prozent auf 51,50 Euro ab.

Angeführt wurde der ATX von den Aktien des Leiterplattenherstellers AT&S. Ihr Kurs stieg um 3,23 Prozent auf 21,76 Euro. Die Titel des Technologiekonzerns erreichten zudem ein Jahreshoch. Beflügelt hatte ein positiver europäischer Branchentrend im Technologiesektor.

Die Papiere der Zumtobel gingen mit plus 1,21 Prozent bei 10,04 Euro aus dem Handel. Mitte 2019 hatten die Papiere des Leuchtenkonzerns noch weniger als 6,00 Euro gekostet./sto/ste/APA/stw

 ISIN  AT0000999982

AXC0262 2020-01-09/18:13

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