Wiener Börse (Mittag) - ATX gibt Gewinne weitgehend wieder ab / Leitindex im Mittagshandel nur mehr 0,10 Prozent höher - Geringe Nachfrage nach Bank- und Immobilienaktien

APA/dkm/kat

17.01.2020 12:18

ATX

2.970,26 -69,97 -2,30%
Chart für: ATX

CAC 40

5.679,68 -112,19 -1,94%
Chart für: CAC 40

ATX PRIME

1.500,55 -34,11 -2,22%
Chart für: ATX Prime

DAX

12.790,49 -244,75 -1,88%
Chart für: DAX

Die Wiener Börse hat am Freitagmittag gut behauptet tendiert. Der ATX wurde um 12.00 Uhr mit 3.177,89 Punkten errechnet, das ist ein Plus von 3,03 Punkten bzw. 0,10 Prozent. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt +0,71 Prozent, FTSE-100/London +0,83 Prozent und CAC-40/Paris +0,91 Prozent.

Nach einer freundlichen Eröffnung gab der heimische Leitindex bis Mittag einen Großteil seiner Kursgewinne wieder ab. Gute Vorgaben aus Übersee hatten die Aktienmärkte im Frühhandel europaweit gestützt. An der Wall Street hatten die wichtigsten US-Indizes erneut Rekordstände erreicht, angetrieben unter anderem von guten Unternehmensergebnissen.

Die am Vormittag veröffentlichten Verbraucherpreisdaten aus dem Euroraum zeigten für Dezember endgültigen Zahlen zufolge die erwartete Inflationsrate von 1,3 Prozent. Somit bleibt der Preisdruck im Währungsraum weiter niedrig. In der kommenden Woche steht die nächste Zinssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) an. Am Nachmittag stehen noch einige US-Daten an, darunter Zahlen aus der Bauwirtschaft und der Industrie.

Bei den Einzelwerten in Wien gehörten die Aktien von AT&S mit einem Plus von 1,62 Prozent auf 22,62 Euro zu den größten Gewinnern im ATX. Die Titel des steirischen Leiterplattenherstellers notierten damit so hoch wie seit fast 500 Tagen nicht mehr. Gut gesucht waren zu Mittag auch Verbund (plus 2,17 Prozent auf 46,24 Euro) und Do&Co (plus 2,10 Prozent auf 87,40 Euro).

Mit OMV (minus 0,86 Prozent auf 48,38 Euro) und Erste Group (minus 0,45 Prozent auf 33,51 Euro) drehten zwei Index-Schwergewichte nach anfänglichen Kursgewinnen ins Minus, was den ATX in Mitleidenschaft zog. Die zwei weiteren Bankakiten im ATX, BAWAG (minus 0,05 Prozent auf 40,10 Euro) und Raiffeisen (plus 0,05 Prozent auf 21,97 Euro), zeigten sich ebenfalls verhalten.

Eher zurückhaltend waren die Anleger auch bei den im Leitindex enthaltenen Immobilientiteln. CA Immo als schwächster ATX-Wert 0,86 Prozent auf 38,65 Euro. Jeweils unverändert tendierten Immofinanz bei 24,75 Euro und s Immo bei 22,45 Euro.

Das bisherige Tageshoch verzeichnete der ATX um 9.43 Uhr bei 3.194,77 Punkten, das Tagestief lag kurz nach Handelsbeginn bei 3.174,89 Einheiten. Der ATX Prime notierte zum oben genannten Zeitpunkt 0,12 Prozent höher bei 1.607,16 Punkten. Im prime market zeigten sich 22 Titel mit höheren Kursen, 14 mit tieferen und zwei unverändert.

Bis dato wurden im prime market 740.926 (Vortag: 925.387) Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 22,07 (24,46) Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher Erste Group mit 90.752 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund 3,06 Mio. Euro entspricht.

dkm/kat

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