Wiener Börse (Nachmittag) - ATX kommt nicht in die Gänge / Leitindex knappe 0,04 Prozent im Plus - Do&Co und Verbund größte Gewinner

APA/dkm/jum

17.01.2020 14:38

ATX

3.212,48 +16,98 +0,53%
Chart für: ATX

CAC 40

6.069,35 -23,79 -0,39%
Chart für: CAC 40

ATX PRIME

1.622,42 +7,87 +0,49%
Chart für: ATX Prime

DAX

13.744,21 -1,22 -0,01%
Chart für: DAX

Die Wiener Börse hat am Freitagnachmittag wenig verändert tendiert. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 3.176,08 Punkten errechnet, das ist ein Plus von 1,22 Punkten bzw. 0,04 Prozent. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt +0,53 Prozent, FTSE-100/London +0,96 Prozent und CAC-40/Paris +0,83 Prozent.

Nach einer freundlichen Eröffnung gab der heimische Leitindex schon am Vormittag einen Großteil seiner Kursgewinne wieder ab. Im Mittagshandel drehte er zwischenzeitlich sogar knapp ins Minus. Das europäische Börsenumfeld zeigte sich dagegen weiter freundlich. Gute Vorgaben aus Übersee hatten die Aktienmärkte schon im Frühhandel europaweit gestützt. An der Wall Street hatten die wichtigsten US-Indizes erneut Rekordstände erreicht, angetrieben unter anderem von guten Unternehmensergebnissen.

Die am Vormittag veröffentlichten Verbraucherpreisdaten aus dem Euroraum zeigten für Dezember endgültigen Zahlen zufolge die erwartete Inflationsrate von 1,3 Prozent. Somit bleibt der Preisdruck im Währungsraum weiter niedrig. In der kommenden Woche steht die nächste Zinssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) an. Später am Nachmittag stehen noch einige US-Daten an, darunter Zahlen aus der Bauwirtschaft und der Industrie.

Bei den Einzelwerten setzten sich die Aktien von Do&Co (plus 2,80 Prozent auf 88,00 Euro) und Verbund (plus 2,56 Prozent auf 46,42 Euro) an die ATX-Spitze. Drittstärkster Wert im Leitindex waren am Nachmittag die Titel von Schoeller-Bleckmann mit einem Plus von 1,53 Prozent auf 49,75 Euro, obwohl die Analysten der Berenberg Bank ihr Kursziel für die Aktien des Ölfeldausrüsters gesenkt hatten. Mit 57,00 Euro liegt es aber noch über dem aktuellen Niveau. Zuvor hatte es sich leicht darüber bei 59,00 Euro befunden. Die Anlageempfehlung von Berenberg lautet unverändert "Hold".

Mit OMV (minus 0,84 Prozent auf 48,39 Euro) und Erste Group (minus 0,51 Prozent auf 33,49 Euro) drehten zwei Index-Schwergewichte nach anfänglichen Kursgewinnen noch am Vormittag ins Minus, was den ATX in Mitleidenschaft zog. Die zwei weiteren Bankaktien im ATX, BAWAG (minus 0,20 Prozent auf 40,04 Euro) und Raiffeisen (unverändert bei 21,96 Euro), zeigten sich ebenfalls verhalten.

Eher zurückhaltend waren die Anleger auch bei den im Leitindex enthaltenen Immobilientiteln. s Immo büßten 0,67 Prozent auf 22,30 Euro ein und CA Immo verloren 0,26 Prozent auf 38,90 Euro, während Immofinanz unverändert bei 24,75 Euro standen.

Das bisherige Tageshoch verzeichnete der ATX um 9.43 Uhr bei 3.194,77 Punkten, das Tagestief lag um 12.06 Uhr bei 3.173,83 Einheiten. Der ATX Prime notierte mit einem Plus von 0,04 Prozent bei 1.605,97 Zählern. Um 14.15 Uhr notierten im prime market 17 Titel mit höheren Kursen, 16 mit tieferen und fünf unverändert.

Bis dato wurden im prime market 1.066.697 (Vortag: 1.229.574) Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 32,54 (33,18) Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher OMV mit 107.672 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund 5,23 Mio. Euro entspricht.

dkm/jum

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