Apple hebt 30-Prozent-Abgabe für einige Videodienste auf

dpa-AFX

02.04.2020 19:23

SPOTIFY TECHNOLOGY S.A....

159,87 -4,26 -2,59%
Chart für: Spotify Technology S.A. SPOTIFY TECH S.A. SHS

ALPHABET

1.438,3900 +26,2100 +1,86%
Chart für: Alphabet

AMAZON.COM

2.483,0000 +22,4000 +0,91%
Chart für: Amazon.com

NETFLIX

419,6000 +5,2700 +1,27%
Chart für: Netflix

APPLE

331,5000 +9,1800 +2,85%
Chart für: Apple

Apple lässt einige Videodienste ihre Inhalte auf seiner Plattform verkaufen, ohne dafür die übliche Gebühr von 30 Prozent zu kassieren. Amazon machte von der Möglichkeit Gebrauch und erlaubt Nutzern nun, Filme und Serien direkt in den Apps auf Apple-Geräten zu kaufen und zu mieten, ohne dafür den bisher nötigen Umweg über eine Website nehmen zu müssen.

Apple teilte am Donnerstag mit, an dem Programm könnten "Premium-Videodienste" teilnehmen. Darunter ist neben Amazon Prime Video auch der französische Dienst Canal+. Die Teilnahme setzt die Integration mit Apples TV-App und der Sprachassistentin Siri voraus.

Die Abgabe von 15 bis 30 Prozent, die für In-App-Käufe auf den Plattformen von Apple und Google üblich ist, wird immer wieder kritisiert. So wirft Spotify Apple deshalb unfairen Wettbewerb vor und beschwerte sich bei der EU-Kommission. Der Musikstreaming-Marktführer prangert an, dass er einen Teil vom Abo-Preis an Apple abgeben müsse, während der iPhone-Konzern für sein Konkurrenzangebot Apple Music den gesamten Betrag bekomme. Auch Netflix verkauft wegen der Abgabe keine Abos mehr direkt in Apples Apps./so/DP/nas

 ISIN  US64110L1061  US0378331005  US0231351067  US02079K1079  LU1778762911

AXC0461 2020-04-02/19:23

Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse verzögert. Technologie und Daten von TeleTrader Software AG .