Aktien New York Ausblick: Leichte Abgaben - Düstere Lage am Arbeitsmarkt

dpa-AFX

03.04.2020 14:52

DOW JONES INDUSTRIAL AV...

26.642,59 +556,79 +2,13%
Chart für: DOW JONES INDUSTRIAL AVERAGE INDEX

NASDAQ 100 INDEX

10.689,520 +87,312 +0,82%
Chart für: NASDAQ 100 INDEX

S&P 500 INDEX

3.197,52 +42,30 +1,34%
Chart für: S&P 500 INDEX

TESLA

1.516,8000 +19,7400 +1,32%
Chart für: Tesla

CHEVRON CORP

88,35 +2,95 +3,45%
Chart für: Chevron Corp

EXXON MOBIL CORP

44,07 +1,41 +3,31%
Chart für: Exxon Mobil Corp

CONOCOPHILLIPS

41,31 +1,65 +4,16%
Chart für: ConocoPhillips

DELTA AIR LINES INC

26,11 -0,71 -2,65%
Chart für: Delta Air Lines Inc

Nach sehr schwachen Zahlen vom US-Arbeitsmarkt dürften die Kurse an der New Yorker Börse am Freitag etwas nachgeben. Der Broker IG taxierte den Leitindex Dow Jones Industrial rund eine Dreiviertelstunde vor dem Auftakt auf 21 325 Punkte, ein Minus von 0,4 Prozent. Auf Wochensicht zeichnet sich damit ein Verlust von etwa 1,5 Prozent ab.

Im März ging die Beschäftigung in den USA um rund 700 000 Stellen zurück. Analysten und Volkswirte hatten im Schnitt mit einem deutlich geringeren Rückgang gerechnet. Allerdings hatten die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe zuletzt bereits überdeutliche Hinweise auf einen einbrechenden Arbeitsmarkt gegeben in Folge des in den USA grassierenden Coronavirus.

Die Ölpreise legten zu und profitierten von der Hoffnung auf Entspannung im Ölpreiskrieg. Die in der Opec+ organisierten Länder des Ölkartells und anderer führender Ölstaaten wie Russland planen ein Treffen an diesem Montag. Dies haben zwei namentlich nicht genannte Delegierte am Freitag der Nachrichtenagentur Bloomberg bestätigt. Eine globale Förderkürzung um 10 Millionen Barrel am Tag ist den Quellen zufolge ein realistisches Ziel.

Das verhalf den Aktien der Ölproduzenten zu vorbörslichen Kursgewinnen. Exxon Mobil und Chevron rückten jeweils um 3 Prozent vor. ConocoPhillips stiegen um 1,6 Prozent und Occidental Petroleum sogar um 8 Prozent.

Papiere von Tesla schnellten um 15 Prozent nach oben. Der Hersteller lieferte zuletzt mehr Elektrofahrzeuge aus als Analysten erwartet hatten. Das zweite Quartal dürfte für das Unternehmen allerdings hart werden wegen der Corona-Krise, argumentierte Analyst Ryan Brinkman von JPMorgan.

Nach zuletzt wieder sehr schwachen Kursen der US-Fluggesellschaften konnten sich diese vorbörslich stabilisieren. Aktien von United Airlines gewannen 1,8 Prozent und die von Delta Air Lines 3,8 Prozent.

Eine Kaufempfehlung von Goldman Sachs ließ die Aktien von Twitter um 4 Prozent zulegen. Nach dem jüngsten Kursrutsch biete sich trotz der Folgen der Corona-Krise auf den Werbemarkt für Anleger eine Einstiegschance, schrieb Analyst Heath Terry. Die Nutzerzahlen stiegen stark, da die Bevölkerung während des nahezu globalen Shutdowns informiert und vernetzt bleiben wolle./bek/jha/

 ISIN  US2605661048  US6311011026  US78378X1072

AXC0277 2020-04-03/14:52

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