ROUNDUP/Aktien New York: Uneinheitlich - Aussagen von Fed-Chef belasten Dow

dpa-AFX

13.05.2020 16:46

DOW JONES INDUSTRIAL AV...

26.287,03 +459,67 +1,78%
Chart für: DOW JONES INDUSTRIAL AVERAGE INDEX

NASDAQ 100 INDEX

10.604,058 +262,166 +2,53%
Chart für: NASDAQ 100 INDEX

S&P 500 INDEX

3.179,72 +49,71 +1,59%
Chart für: S&P 500 INDEX

CHEVRON CORP

88,57 +0,26 +0,29%
Chart für: Chevron Corp

INTEL CORP

59,5400 +0,4100 +0,69%
Chart für: Intel Corp

DELTA AIR LINES INC

28,44 +0,72 +2,60%
Chart für: Delta Air Lines Inc

APPLE

373,8500 +9,7400 +2,68%
Chart für: Apple

AMERICAN AIRLINES GROUP

12,8000 +0,3000 +2,40%
Chart für: American Airlines Group

UNITED AIRLINES HOLDING...

35,2100 +1,0700 +3,13%
Chart für: United Airlines Holdings

Ohne klare Richtung haben sich die US-Aktienmärkte zur Wochenmitte im frühen Handel präsentiert. Während die Technologiewerte an der Nasdaq-Börse überwiegend zulegten, lagen die Standardaktien an der Wall Street mehrheitlich im Minus. Äußerungen von US-Notenbankchef Jerome Powell, wonach die wirtschaftlichen Aussichten durch die Corona-Krise ungewiss und die Abwärtsrisiken hoch seien, wurden als belastend für den Markt eingestuft.

Der Dow Jones Industrial notierte zuletzt 0,33 Prozent tiefer bei 23 686,78 Punkten, nachdem er am Vortag fast 2 Prozent eingebüßt hatte. Der marktbreite S&P 500 gewann am Mittwoch 0,07 Prozent auf 2872,10 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg um 1,00 Prozent auf 9203,81 Punkte.

Die US-Notenbank werde ihre Instrumente weiterhin vollumfänglich einsetzen, bis die Krise eindeutig überstanden sei, versicherte Powell. Der Weg dahin sei aber höchst ungewiss und mit erheblichen Risiken verbunden. Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise seien wesentlich schlimmer als jede Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg. Powell rief den Staat zu mehr fiskalischer Unterstützung auf. Der Kongress solle in Erwägung ziehen, seine finanziellen Hilfen auszuweiten, sonst könne die Krise lange dauern und ein anhaltend schwaches Wachstum sowie stagnierende Einkommen mit sich bringen, sagte der Fed-Vorsitzende.

Derzeit dominieren stetig neue Nachrichten über weltweite wirtschaftliche Öffnungsversuche nach den Eindämmungsmaßnahmen in der Covid-19-Pandemie. Demgegenüber stehen Daten über die weitere Ausbreitung des Virus und die Angst vor einer zweiten Infektionswelle. Auch die erneut getrübten Handelsbeziehungen zwischen den USA und China rückten zuletzt wieder in den Fokus.

Die US-Produzentenpreise lagen infolge einbrechender Benzinpreise im April 1,2 Prozent unter dem Niveau im Vorjahresmonat. Das ist der stärkste Rückgang seit November 2015. Analysten hatten einen wesentlich geringeren Rückgang um 0,4 Prozent erwartet. Im Monatsvergleich sanken die Preise, die Hersteller für ihre Waren erhalten, um 1,3 Prozent. So stark war das Preisniveau nicht mehr seit der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 gesunken.

Von Unternehmensseite war die Nachrichtenlage am Mittwoch recht dünn. Zu den schwächsten Werten gehörten die Aktien von Fluggesellschaften. So verbuchten die Papiere von Delta Air Lines , United Airlines und American Airlines Verluste von zwischen vier und sechs Prozent.

Im Dow gehörten die Technologiewerte von Intel und Apple mit Gewinnen von jeweils rund 1,3 Prozent zu den Spitzenreitern. Zu den Schlusslichtern im Leitindex zählten die Ölaktien von Exxon Mobil und Chevron mit Kursabschlägen von 2,9 beziehungsweise 1,8 Prozent./edh/he

 ISIN  US2605661048  US6311011026  US78378X1072

AXC0343 2020-05-13/16:46

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