Aktien New York: Dow macht Wochenverlust wett - S&P 500 auf Anfang-März-Niveau

dpa-AFX

18.05.2020 20:04

DOW JONES INDUSTRIAL AV...

26.075,30 +369,21 +1,44%
Chart für: DOW JONES INDUSTRIAL AVERAGE INDEX

NASDAQ 100 INDEX

10.836,333 +81,741 +0,76%
Chart für: NASDAQ 100 INDEX

S&P 500 INDEX

3.185,04 +32,99 +1,05%
Chart für: S&P 500 INDEX

SOFTBANK GROUP CORP.

51,9400 +0,2800 +0,54%
Chart für: SOFTBANK GROUP CORP.

UBER TECHNOLOGIES INC

33,14 -0,01 -0,03%
Chart für: Uber Technologies Inc

BOEING CO

178,44 +5,16 +2,98%
Chart für: Boeing Co

T-MOBILE US

107,0500 +0,8800 +0,83%
Chart für: T-Mobile US

THE WALT DISNEY CO

119,34 +2,53 +2,17%
Chart für: The Walt Disney Co

DT.TELEKOM AG NA

14,910 +0,165 +1,12%
Chart für: DT.TELEKOM AG NA

CHEVRON CORP

85,23 +2,49 +3,01%
Chart für: Chevron Corp

EXXON MOBIL CORP

42,65 +1,29 +3,12%
Chart für: Exxon Mobil Corp

MODERNA

62,6100 -2,3600 -3,63%
Chart für: Moderna

GRUBHUB INC

71,87 +0,40 +0,56%
Chart für: GrubHub Inc

JC PENNEY CO INC

0,18 - -
Chart für: JC Penney Co Inc

Positive Nachrichten zu einem Impfstoffkandidaten gegen die Lungenkrankheit Covid-19 haben am Montag die US-Börsen beflügelt. Hinzu kam Optimismus über zunehmenden Lockerungen in einigen US-Bundesstaaten und auch die fortgesetzte Erholung am Ölmarkt stützte. Der Dow Jones Industrial sprang wieder über die Marke von 24 000 Punkten, um die herum er seit Anfang April pendelt. Anleger reagierten zudem erleichtert auf Aussagen des US-Notenbank-Präsidenten Jerome Powell, der bereits im Sommer eine Konjunkturerholung erwartet und nicht mit einer Depression wie in den 1930er Jahren rechnet. Außerdem werde darauf gesetzt, dass die Fed weiter stützend eingreife, falls dies nötig sein sollte, sagten Händler.

Rund zwei Stunden vor Handelsschluss gewann der US-Leitindex Dow 3,79 Prozent auf 24 582,35 Punkte und machte damit seine Verluste aus der vergangenen Woche mehr als wett. Der marktbreite S&P 500 rückte zum Wochenstart um 3,28 Prozent auf 2957,71 Zähler vor. Damit erreichte er wieder den höchsten Stand seit Anfang März, als der Corona-Crash in vollem Gange war. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg um 2,18 Prozent auf 9352,08 Punkte.

Unter den 30 Werten im US-Leitindex legte das Papier des schwer angeschlagenen Flugzeugbauers Boeing mit plus 12,3 Prozent besonders kräftig zu. Der Aktie ist seit dem Börsencrash zwischen Februar und März noch keine nennenswerte Erholung gelungen. Walt Disney stiegen um 6,5 Prozent. Der Konzern wird diese Woche mit der schrittweisen Wiedereröffnung des Einkaufs- und Unterhaltungskomplexes "Disney Springs" in Florida beginnen.

Zu den größten Gewinnern zählten angesichts der weiteren Ölpreiserholung auch die Papiere von ExxonMobil mit 7,5 Prozent. Chevron legten hingegen nur um marktkonforme 3,8 Prozent zu. Erstmals seit März stieg der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI wieder über 30 Dollar.

Außerhalb der großen Standardwerte- und Technologie-Indizes stachen an der Nasdaq die Papiere des Biotechunternehmens Moderna hervor, die um ein Viertel zulegten. Das Unternehmen hatte über positive Zwischenergebnisse zu einem Coronavirus-Impfstoff informiert. Dieser habe sich in einer Phase-1-Studie als gut verträglich erwiesen. Die Testkandidaten hätten frühe Anzeichen einer Immunantwort gezeigt.

Um 7,2 Prozent stiegen zudem die Papiere von Uber und um 5,7 Prozent die von Grubhub . Wie das "Wall Street Journal" berichtete, hatte der am Essenlieferdienst Grubhub interessierte Fahrdienst-Vermittler die Übernahmegespräche am Wochenende fortgesetzt. Ubers jüngstes Gebot von 1,9 eigenen Aktien für 1 Grubhub-Papier habe jedoch nicht zu einer Einigung geführt, hieß es. Zudem berichteten Medien am Montag, dass Uber angesichts der Corona-Krise zum zweiten Mal binnen weniger Wochen tausende Arbeitsplätze abbaut. Nun sollen wohl 3000 Jobs wegfallen.

Die Anteilscheine von T-Mobile US gewannen 5,5 Prozent. Der japanische Mischkonzern und Großaktionär Softbank will einem Pressebericht zufolge einen bedeutenden Anteil an dem gerade mit Sprint fusionierten US-Mobilfunkunternehmen an die Deutsche Telekom verkaufen. Sollte das Geschäft zustande kommen, würde die Telekom ihren Anteil an T-Mobil US von derzeit knapp 44 Prozent auf über 50 Prozent erhöhen.

Die Aktien von J.C. Penney brachen dagegen um 17,2 Prozent ein. Nach einem jahrelangen Niedergang bezwang die Corona-Krise nun die traditionsreiche US-Warenhauskette. Das 118 Jahre alte Unternehmen meldete am Wochenende Insolvenz an. Es will sich neu aufstellen und daher nach einem Käufer suchen. Am Freitag waren die Aktien um mehr als 21 Prozent nach oben geschnellt, als J.C. Penney mitteilte, am 7. Mai eine fällige Zinszahlung geleistet zu haben./ck/he

 ISIN  US2605661048  US6311011026  US78378X1072

AXC0374 2020-05-18/20:04

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