ROUNDUP/Aktien New York: Leichte Verluste - Anleger agieren wieder nervös

dpa-AFX

21.05.2020 17:10

DOW JONES INDUSTRIAL AV...

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Chart für: DOW JONES INDUSTRIAL AVERAGE INDEX

NASDAQ 100 INDEX

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Chart für: NASDAQ 100 INDEX

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BEST BUY CO INC

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Chart für: Best Buy Co Inc

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Chart für: Boeing Co

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Chart für: Raytheon Technologies Corp

Angesichts der wieder zunehmenden Spannungen zwischen den zwei weltgrößten Volkswirtschaften USA und China ist der Dow Jones Industrial am Donnerstag minimal ins Minus gerutscht. Der US-Leitindex stand zuletzt bei 24 568,83 Punkten, nachdem er im frühen Handel noch an seine deutlichen Vortagesgewinne angeknüpft und wieder das Niveau von Ende April erreicht hatte.

Der marktbreite S&P 500 gab um 0,35 Prozent auf 2961,22 Punkte nach. Der technologielastige Nasdaq 100 stand 0,58 Prozent tiefer bei 9429,68 Punkten.

US-Präsident Donald Trump warf dem chinesischen Premierminister Xi Jinping vor, dass dieser persönlich hinter Attacken von Desinformation und Propaganda in den USA und Europa stehe. Trumps Angriff richtet sich gegen Chinas Verhalten, mit sauberer Weste aus der Corona-Krise zu kommen, samt entsprechenden Aussagen zur Pandemie.

Marktanalyst Craig Erlam vom Währungshändler Oanda Europe sprach von einer "dramatischen Zuspitzung" der Spannungen. "Das macht die Investoren nervös", sagte er.

Unter den Einzelwerten zogen im Dow Raytheon Technologies und vor allem Boeing nach Kommentaren des Analysehauses RBC davon. Er sei sich der Unsicherheiten hinsichtlich des Zeitpunktes, wann die 737-Max wieder in Betrieb genommen werde und auch hinsichtlich des allgemeinen Zustandes der Luftfahrtbranche durchaus bewusst, schrieb der Experte Michael Eisen. Er hält jedoch die Sparte Verteidigung des Flugzeugbauers Boeing für unterbewertet. Die im Zuge der Corona-Krise stark unter Druck gekommenen Aktien von Boeing schnellten an der Dow-Spitze um gut sechs Prozent nach oben.

RBC äußerte sich auch positiv zu den Papieren des Rüstungs- und Elektronikunternehmens Raytheon. Diese stiegen um 3,5 Prozent.

Als Nachzügler aus der Berichtssaison geriet Best Buy in den Fokus. Der Händler von Unterhaltungselektronik gab laut der Bank Goldman Sachs "wie erwartet schwache Quartalszahlen" bekannt. Sorge bereite allerdings der Lagerbestand. Die Anteilscheine verloren unter den schwächsten Werten im S&P 500 knapp vier Prozent./la/he

 ISIN  US2605661048  US6311011026  US78378X1072

AXC0134 2020-05-21/17:10

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