Wiener Börse (Nachmittag) - ATX tendiert weiter im Minus / Heimischer Leitindex gibt 0,33 Prozent ab - SBO nach Zahlen unter Druck - s Immo gab neue Aktien aus

APA/sto/rai

16.01.2020 14:25

ATX

2.336,63 +63,85 +2,81%
Chart für: ATX

CAC 40

5.100,81 +93,67 +1,87%
Chart für: CAC 40

ATX PRIME

1.189,04 +30,32 +2,62%
Chart für: ATX Prime

DAX

12.778,20 +250,02 +2,00%
Chart für: DAX

Die Wiener Börse hat sich heute, Donnerstag, am Nachmittag bei durchschnittlichem Volumen mit leichterer Tendenz gezeigt. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 3.161,20 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 10,62 Punkten bzw. 0,33 Prozent. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt -0,20 Prozent, FTSE-100/London -0,45 Prozent und CAC-40/Paris -0,16 Prozent.

Das europäische Börsenumfeld zeigte sich mehrheitlich ebenfalls tiefer. Nach der Unterzeichnung eines ersten Teilabkommens zwischen den USA und China am Vortag, rücken heute Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten in den Vordergrund. Dort werden die Einzelhandelsumsätze zum Monat Dezember veröffentlicht als auch der Geschäftsklimaindex der Fed in Philadelphia.

Im Branchenvergleich zeigten sich die beiden schwergewichteten Banken am Donnerstag mit Abgaben. Während die Titel der Ersten Group um 1,07 Prozent auf 33,26 Euro nachgaben, verloren Raiffeisen Bank International 0,77 Prozent auf 21,85 Euro.

Unternehmensseitig traten nach Veröffentlichung von vorläufigen Jahreszahlen Schoeller-Bleckmann Oilfield (SBO) in den Mittelpunkt. Der Umsatz des Ölfeldausrüsters stieg um 5,9 Prozent auf 445 Mio. Euro, das Betriebsergebnis (EBIT) betrug rund 60 Mio. Euro. Die Titel gaben um 3,08 Prozent auf 48,75 Euro nach.

FACC tendierten um 2,20 Prozent leichter bei 12,44 Euro. Der Flugzeugzulieferer hatte seine Prognose für das Rumpfgeschäftsjahr 2019 angepasst. Statt der erwarteten 600 Mio. Euro sollen es nunmehr 668 Mio. Euro Umsatz werden, die Ertragsmarge (Ebit) wird von den anvisierten fast sechs Prozent auf 5,2 bis 5,7 Prozent nach unten revidiert.

s Immo gewannen hingegen 0,90 Prozent auf 22,45 Euro. Der Immobilienkonzern hatte bekannt gegeben, sein Grundkapital um zehn Prozent aufgestockt zu haben. Der Bruttoemissionserlös für die 6,7 Mio. verkauften Inhaberaktien lag bei rund 150 Mio. Euro. Die Hälfte der neuen Aktien erwarb die Investorengruppe um Ronny Pecik.

Für die Aktien des Branchenkollegen UBM Development ging es um 0,62 Prozent hinauf auf 48,40 Euro. Der Immobilienentwickler plane in Prag ein Großprojekt mit 284 Wohnungen und 26 Einfamilienhäusern auf einer Gesamtfläche von rund 80.000 Quadratmetern, wurde kürzlich bekannt.

Das bisherige Tageshoch verzeichnete der ATX zu Sitzungsbeginn bei 3.187,83 Punkten, das Tagestief lag um 12.18 Uhr bei 3.155,61 Einheiten. Der ATX Prime notierte mit einem Minus von 0,30 Prozent bei 1.598,59 Zählern. Um 14.15 Uhr notierten im prime market 16 Titel mit höheren Kursen, 20 mit tieferen und zwei unverändert.

Bis dato wurden im prime market 1.229.574 (Vortag: 960.606) Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 33,18 (27,98) Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher Erste Group mit 161.049 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund 5,37 Mio. Euro entspricht.

sto/rai

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