APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

-

26.02.2020 18:30

ATX

2.161,10 +114,55 +5,60%
Chart für: ATX

Zahlreiche Coronavirus-Verdachtsfälle nicht bestätigt

Innsbruck - Bisher ist es bei zwei bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in Österreich geblieben. Am Mittwoch, dem Tag, nachdem die ersten beiden bestätigten Fälle in Tirol aufgetaucht waren, sind zahlreiche Verdachtsfälle in mehreren Bundesländern aufgetaucht. Weitere erwiesene Infektionen gab es bisher aber nicht. Auch der Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion bei einem Mitarbeiter der Wiener UNO-City bestätigte sich nicht. In Wien war ein Gymnasium vorübergehend gesperrt worden.

Mehr neue Coronavirus-Fälle außerhalb als innerhalb Chinas

Genf - Erstmals seit Ausbruch des neuartigen Coronavirus in China gibt es nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehr neu gemeldete Fälle außerhalb Chinas als in der Volksrepublik selbst. Am Dienstag wurden aus China 411 neue Infektionen mit dem Virus gemeldet, außerhalb Chinas wurden am selben Tag 427 neue Fälle gemeldet. Das am stärksten betroffene Land außerhalb Chinas ist Südkorea, dort starben bisher zwölf Menschen an dem Virus. In Europa ist Italien am stärksten betroffen, dort waren ebenfalls bisher zwölf Tote zu beklagen.

Asfinag-Aufsichtsrat Stieglitz abberufen

Wien - Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) greift bei der staatlichen Autobahnholding Asfinag durch. Nach Vorwürfen von illegalen Geschenksannahmen hat sie die Abberufung von Asfinag-Aufsichtsrat Siegfried Stieglitz angeordnet, teilte sie Mittwochmittag der APA mit. Bestellt wurde Stieglitz noch unter Ex-Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ). Sie habe eine Ruhendstellung des Aufsichtsratsmandates vorgeschlagen, sei aber bei Stieglitz auf taube Ohren gestoßen, meinte Gewessler.

Rettung des Iran-Deals in Wien Rennen gegen die Zeit

Wien - Im Ringen um die Rettung des Atomabkommens mit dem Iran wird die Zeit für Lösungen immer knapper. "Alle Partner sind in einem Rennen gegen die Zeit", sagte ein Sprecher der chinesischen Delegation am Mittwoch in Wien nach einem Treffen von Spitzendiplomaten. Grundsätzlich hätten alle Teilnehmer ihre Bereitschaft erklärt, schrittweise und hart an der Rettung des Deals zu arbeiten. Die etwa zweistündige Runde der Spitzendiplomaten aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, China, Russland und der EU mit Irans Vizeaußenminister Abbas Araghchi war die erste nach Auslösung des Mechanismus zur Streitschlichtung.

Start politischer Gespräche über Libyen trotz großer Skepsis

Genf - In Genf haben nach UNO-Angaben am Mittwoch politische Gespräche über die Zukunft Libyens begonnen. Das teilte das Büro des UNO-Gesandten Ghassam Salamé mit, machte aber keinerlei Angaben, wer tatsächlich in Genf war. Schon zuvor hatte es Zweifel gegeben, ob Vertreter der Regierung von Ministerpräsident Fayez al-Sarraj und General Khalifa Haftar tatsächlich zu den Verhandlungen anreisen würden. Vor den politischen Gesprächen hatten sich unter Vermittlung von Salamé Militärvertreter grundsätzlich auf einen Waffenstillstand geeinigt.

Home Invasion in Ried: Elf und vier Jahre Haft für Täter

Ried im Innkreis - Zwei Männer, die eine 71-Jährige in ihrem Haus überfallen haben sollen, sind am Mittwoch im Landesgericht Ried im Innkreis zu elf bzw. vier Jahren Haft verurteilt worden. Sie erbaten Bedenkzeit, die Staatsanwaltschaft gab keine Erklärung ab, dadurch ist das Urteil nicht rechtskräftig. Das Schöffengericht begründete sein Urteil mit dem sehr schweren Delikt, die Angeklagten seien mit Waffen in das Haus einer alten Frau eingedrungen und hätten einen schweren Raub verübt.

Air China stellt Flüge Wien-Peking vorerst ein

Wien/Schwechat/Peking - Seit die AUA wegen des Coronavirus vor einem Monat ihre Flüge nach China eingestellt hat - zunächst bis zum Ende des Winterflugplans am 28. März - gingen die einzigen Direktflüge zwischen Wien und Peking nur mehr mit Air China. Nun streicht auch die staatliche chinesische Airline diese Verbindung temporär, bis einschließlich 20. März. Als Grund für die Absage der Air-China-Flüge in den nächsten Wochen wurde mangelnde Auslastung genannt.

Wiener Börse schließt mit moderaten Verlusten

Wien - Der ATX ist am Mittwoch mit einem überschaubaren Minus von 0,4 Prozent auf 2.959,84 Punkte aus dem Handel gegangen. Der heimische Leitindex konnte damit hohe Verluste vom Vormittag weitgehend eingrenzen. Die Aktien von Wienerberger befestigten sich nach sehr guten Jahreszahlen um 1 Prozent. Nach einem Gewinneinbruch nach neun Monaten schlossen die Aktien des Luftfahrtzulieferers FACC um 4,8 Prozent schwächer.

apo/rai/tki

Copyright APA. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von APA ist nicht gestattet.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse verzögert. Technologie und Daten von TeleTrader Software AG .