Wiener Börse (Eröffnung) - ATX verliert am Vormittag 1,84 Prozent / Internationale Talfahrt wegen Coronavirus-Ausbreitung geht weiter - ATX vor 6. Verlusttag in Folge

APA/ste

27.02.2020 10:25

ATX

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Chart für: ATX

ATX PRIME

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Chart für: ATX Prime

Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag im Frühhandel tiefrot präsentiert. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.905,52 Punkten nach 2.959,84 Einheiten am Mittwoch errechnet, das ist ein deutliches Minus von 54,32 Punkten bzw. 1,84 Prozent.

Inmitten einer sehr schwachen europäischen Börsenstimmung setzt auch der heimische Aktienmarkt seinen jüngsten Abwärtsschub rasant fort. Der ATX steht damit bereits vor seinem 6. Verlusttag in Folge, nachdem er bereits an den vergangenen fünf Sitzungen beachtliche etwa acht Prozent an Wert eingebüßt hatte. Die Ausbreitung des Coronavirus auf immer mehr Länder und die damit verbundenen wirtschaftlichen Belastungen sorgen bei den Anlegern für eine Abverkaufsstimmung bei den Aktien.

Ans untere Ende der Kursliste rutschte in Wien die Do&Co-Aktie mit einem Kursverlust von 3,1 Prozent. Wienerberger bauten ein dreiprozentiges Minus. Die Aktionäre der Erste Group und von FACC mussten jeweils ein Minus in Höhe von 2,7 Prozent verbuchen. Schoeller-Bleckmann schwächten sich um 2,5 Prozent ab und Raiffeisen Bank International verbilligten sich um zwei Prozent.

Zahlenvorlagen gab es von EVN und AMAG. Die Aktie des niederösterreichischen Energieversorger EVN gab um 1,3 Prozent nach. Das EVN-Konzernergebnis stieg im ersten Quartal 2019/20 dank geringerer Bewertungseffekte aus Absicherungsgeschäften um 40,3 Prozent auf 82,9 Mio. Euro.

Die AMAG-Anteilsscheine legten bei dünnen Umsätzen um 1,1 Prozent zu. Der Aluminiumverarbeiter hat im Geschäftsjahr 2019 den operativen Gewinn (EBIT) leicht auf 61,1 Mio. Euro gesteigerte. Nach Steuern gab es hingegen einen Rückgang um 13,2 Prozent auf 38,6 Mio. Euro.

Die Post-Titel fielen um ein Prozent. Das Unternehmen hat bei ihrem neuen Bankgeschäft Anfangsverluste aufzuholen. 2019 schrieb die bank99 unter dem Strich einen Verlust von 26,2 Mio. Euro.

Der ATX Prime notierte bei 1.468,16 Zählern und damit um 1,72 Prozent oder 25,76 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich fünf Titel mit höheren Kursen, 32 mit tieferen und einer unverändert. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 696.288 (Vortag: 1.106.320) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 16,094 (25,92) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.

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